neues Programm ab Herbst 2017: "Absolute Weltklapse- eine Einweisung"

Wenn Ludwig W.Müller seinen legendären Sprachwitz in cerebraler Dauerextase  hervorsprudelt, hat sich schon manch staunender Zuschauer gefragt, ob der österreichische WORDaholic nicht den totalen Oberschaden hat.
Aber etwas genauer betrachtet: haben wir nicht alle  irgendwie einen an der Klatsche? Ist der Wahnsinn nicht ohnehin der Normalzustand der Welt?

Egal ob im Fußballstadion, im Straßenverkehr oder im Büro-  so manchen Mitmenschen oder Arbeitskollegen könnten die Fachärzte doch als prototypischen Borderliner auf die Vortragsreise mitnehmen, und die Chefin gleich dazu. Und Hand aufs Herz: unseren geliebten Lebenspartner wollten wir doch auch alle schon einmal zur Therapie schicken!

Die Fallbeispiele des täglichen Irrsinns in seinem neuen Bühnenprogramm „Absolute Weltklapse“ bezieht Ludwig W. Müller problemlos aus  typischen Stressgebieten wie Ehe, Schule oder der Bühne der Weltpolitik und natürlich Müllers Hausgemeinschaft in Wien-Ottakring.

Aber wo fängt eine waschechte Paranoia an, und wo hört das altersübliche „Verfolgerl“ auf?
Wer hat den echten Burnout, wer ist nur ein bisserl depri oder agro und wer will einfach nur auf Kassenkosten mit einem Pharmacocktail in der 5-Sterne-Reha abhängen? Wer ist also wirklich reif für die Klapse?
Ludwig W. Müller geht mit gutem Beispiel voran und tritt schließlich selbst zum ADHS-Test an.  Und sieht dem Ergebnis gelassen entgegen.  Bei dem, was uns täglich an Nachrichten um die Ohren fliegt, ist doch ein solides Aufmerksamkeitsdefizit ein Überlebensprinzip.
Diagnose: Absolut(e) Weltklapse.