CD "DichterVerkehr"

Hörbuch "Herr Müller und die Dönermonarchie"

Ludwig W.Müller:Herr Müller und die Dönermonarchie
Eine Austrospektive     

gelesen von Ludwig Müller

Am Anfang vertritt der im Haus als Herr Müllür angesprochene Bewohner des pulsierenden Multi-Kulti-Viertels rund um den Wiener Brunnenmarkt die österreichische Durchschnittsansicht: Migration ja, aber bitte nur an Werktagen von 8 bis 18 Uhr. Soll keiner sagen, wir hätten kein Interesse an fremden Kulturen! Essen tun wir ja alles, selbst diese japanischen Cevapcici aus Reis und kaltem rohen Fisch.  Als dann die kaisertreue Hauseigentümerin die Kündigung der nicht-österreichischen Mieter vorantreibt, hat ausgerechnet der misanthropische Herr Müller die rettende Idee: Wie wäre es mit einer Neuauflage der multikulturellen Donaumonarchie, bloß mit einer anderen nationalen Zusammensetzung?
So wird die Ausrufung der „Dönermonarchie“ zu Müllers eigener Metamorphose vom Bock zum Gärtner, ganz nach dem Motto: „Entdecke erst den Balkan in deinem Auge, bevor du den Split(t)er im Auge deines Bruders siehst!“ (Frei nach Matthäus 7,5)

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Buch: Jagatee for two-Heimatbuch Tirol

Ludwig Wolfgang Müller:Tirol: Jagatee for two - ein Heimatbuch

Knallige T-Shirts unterm Dirndl, holländische DJs und sächsische Wirte auf der voll vernetzten Almhütte, für den Dancefloor aufbereitete Volksmusik: Tirol ist hin- und hergerissen zwischen uralt und brandneu, hiesig und fremd, zwischen Tradition und volksdümmlicher Gaudikultur.

Der moderne Tiroler präsentiert sich nicht mehr als jodelnder Lederhosenträger, der sich mit dem Hirtenstab in der Hand gegen die neue Zeit stemmt. Freiheit und Vielfalt haben Einzug gehalten im heiligen Land, in dem mehr Minarette stehen als in der ganzen Schweiz (nämlich eines). Im hintersten Osttirol genießen die Künstler heute fast den gleichen Respekt wie die Wilderer. Und selbst der große Nationalheld Andreas Hofer scheint nicht mehr unantastbar für die Satire.

Trifft der von auswärts Kommende auf einen Urtiroler, sollte er sich nicht über dessen unverblümte Ausdrucksweise wundern. Anders als der Restösterreicher ist der Tiroler ziemlich geradeheraus. So rau und erfrischend wie die Landschaft eben.

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Buch: Der Paragraphenreiter

Ludwig W. Müller: "Der Paragrafenreiter", Roman, Verlag Amalthea

Dr. Ferdinand Just ist das juristische Aschenputtel einer renommierten Wiener Rechtsanwaltskanzlei.  Unterbezahlt und chronisch unausgeschlafen bahnt er den Weg durch die Aktenberge auf seinem Schreibtisch, zusätzlich ist er auch mit privaten Streitfällen mehr als ausgelastet. So bleibt für den neurotisch-präzisen Paragrafenreiter weder Zeit noch Nerv fürs private Glück. Auch der Druck, den seine Münchner Erbtante Thérèse mit dem Verlangen nach einem adäquaten Urgroßneffen ausübt, führt vorerst nicht zur dauerhaften Paarbildung. Erst als er die Frau seines Lebens durch Zufall in der Wohnung seines kleinkriminellen Nachbarn kennenlernt, verliert der bis dahin unbeweibte Dr. Just Herz und Verstand. Leider führt ihn die Jagd nach der geheimnisvollen Schönen nicht nur in seine eigenen psychischen Abgründe, sondern auch in die der Wiener Unterwelt...

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